In gRoßer Höhe ist die richtige Schutzkleidung entscheidend

Sicherheit und Teamwork sind bei der Arbeit in über 100 Metern Höhe das A und O. Ronnie und Jens sind Fachkräfte im Bereich SRHT (Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen), sogenannte Höhenretter. Sie sind der Meinung, dass gesunder Respekt vor der Höhe wichtiger ist, als furchtlos zu sein.

Stell Dir vor, Du steigst eine senkrechte Leiter hinauf. Du musst 106 Meter in die Höhe klettern. Es gibt nichts zum Anlehnen und keine Stellen, an denen man sich hinstellen und eine Pause einlegen könnte. Du bist nur durch ein Seil und zwei Karabinerhaken abgesichert, in die Du Dich abwechselnd einhakst. Du bist auf dem Weg nach oben mit Rettungsausrüstung für einen Kollegen, der sich verletzt hat. Er ist panisch und Dein Adrenalin pumpt durch Deine Adern. Du weißt, dass Dein Training und Deine Fähigkeit, ihn zu beruhigen, hier über Leben und Tod entscheiden.

Ronnie Jensen und Jens Larsen sind Höhenretter im Bereich SRHT (Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen). Sie sind dazu ausgebildet, schnell auf Baukräne, Masten, Windräder und Bohrplattformen zu klettern, um andere wieder sicher hinunter zu bekommen. An weniger dramatischen Tagen veranstalten sie Kurse und bilden andere in der Rettung aus der Höhe aus. Es ist eine Arbeit, die laut den beiden nie langweilig wird, weil sie weitaus mehr als Nerven wie Drahtseile erfordert.

Sicherheit geht vor Wagemut

Ronnie und Jens arbeiten seit 8 Jahren zusammen. Ursprünglich waren sie in zwei unterschiedlichen Unternehmen angestellt. Als sie aber die Gelegenheit erhielten, ihren größten Konkurrenten zum besten Teampartner zu machen, hatten sie keine Zweifel daran, dass das funktionieren wird. „Jens kann seinen Charme spielen lassen und ist sehr kompetent”, sagt Ronnie. Dabei lachen beide so herzlich, dass man einfach mitlachen muss.

Dass sie ein starkes Team sind, ist überhaupt nicht zu übersehen. Sie beenden die Sätze des anderen und ziehen sich kumpelhaft gegenseitig auf. Sie sind beide sehr herzlich und stehen trotz ihres luftigen Jobs mit beiden Beinen fest auf dem Boden.

Jens ist ursprünglich Zimmerer aber sein Rücken ließ ihn eine neue Karriere als Höhenretter einschlagen. Anfangs war dies jedoch mit gewissen Einschränkungen verbunden: „Ich bekam eine Stelle auf einem Schiff, wo ich in 80 Metern Höhe eine Sicherung montieren musste. Bis dahin bin ich maximal 50 Meter weit in die Höhe geklettert, bis meine Beine anfingen zu zittern. Dann habe ich Ronnie mit ins Boot geholt und er schubste mich! Nein”, lacht Jens, „er zog mich weiter nach oben.“

„Das hat etwas mit mir gemacht. Mir wurde klar, dass der Respekt vor der Höhe wichtiger ist als Wagemut, weil ich jeden Tag zu meiner Frau und meinen Kindern zurückkehren wollte. Dieses Ereignis verursachte bei mir Bauchschmerzen und ich entwickelte mich zu Mr. Safety.“

Ronnie erzählt, dass er der Arbeit in der Höhe bereits verfallen war, bevor er die Welt der Höhenrettung entdeckte. Nachdem er Windräder gebaut hatte, erhielt er die Gelegenheit, sie in 40-50 Metern Höhe zu warten. „Das erzeugte ein Kribbeln im Bauch. Es war genau das, was ich wollte. Und damals war ich noch jung und hielt mich für unsterblich. Deshalb war es spannend. Ich hatte nie Angst.”

Ronnies Interesse an Absturzsicherungen entstand durch einen Unfall zweier Kollegen: „Das hat etwas mit mir gemacht. Mir wurde klar, dass der Respekt vor der Höhe wichtiger ist als Wagemut, weil ich jeden Tag zu meiner Frau und meinen Kindern zurückkehren wollte. Dieses Ereignis verursachte bei mir Bauchschmerzen und ich entwickelte mich zu Mr. Safety.“

Kurze Zeit später bewarb sich Ronnie als Berater bei einem Hersteller von Absturzsicherungen und wurde anschließend zum Höhenretter ausgebildet. Sowohl Ronnie als auch Jens finden, dass nicht nur die Arbeit in der Höhe interessant ist, sondern vor allem auch die Arbeit mit Menschen.

Ein kühler Kopf und eine warme Stimme

„Man muss sich gut mit Menschen auskennen“, erläutert Ronnie. „Die Eigenschaft, in heiklen Situationen gut mit allen kommunizieren zu können, ist unglaublich wichtig. Nicht nur dann, wenn die Menschen nach einem Absturz irgendwo festhängen. Viele von denen, die wir schulen, haben auch Angst. Sie haben anfangs Probleme damit, sich in der Höhe aufzuhalten und die neue Ausrüstung kennenzulernen.“

Jens ergänzt: „Man kann die Höhe auf zwei Arten betrachten: Wenn man von unten nach oben blickt, sieht es gar nicht so schlimm aus. Wenn man aber nach oben gelangt und hinabschaut, ist es ein völlig anderes Höhenerlebnis. Es erfordert psychische Konzentration, um die Menschen dazu zu bringen, sich auf die Ausrüstung und die Aufgabe zu konzentrieren, so dass sie vergessen, wo sie sich befinden. Man muss ruhig mit ihnen reden, ein Lächeln auf den Lippen haben und ein wenig Humor an den Tag legen. Dann geht es viel einfacher. Denn Unsicherheit ist ansteckend.”

Das gilt zum Glück auch für Sicherheit und Ruhe. Wenn man bei Ronnie und Jens die fröhlichen Gesichter und die ruhige Ausstrahlung bemerkt, weiß man ganz einfach, dass sie ihre Arbeit gut machen und genau wissen, was sie tun.

Die Begeisterung der anderen gibt den Kick

Wenn man als Retter in der Höhe arbeitet, sieht man nicht nur den Erdboden aus einem anderen Blickwinkel, sondern auch die Menschen. Ronnie bemerkt, dass die Menschen die gewohnten „Masken“ fallen lassen, sobald sie sich ein wenig nach oben bewegen. Man erlebt die jeweilige Person deshalb unverfälschter. „Wenn es einem nicht gefällt und man Angst hat, kann man es nicht verbergen. Umgekehrt kann man es auch nicht überspielen, wenn man findet, dass es eine runde Sache ist. Diejenigen, die begeistert sind, strahlen über das ganze Gesicht, wenn sie nach oben kommen und haben ein breites Lächeln. Das kann einem einen Kick geben.” Ronnie strahlt und Jens nickt. Man weiß genau, dass es von Herzen kommt.

WarnschutzKleidung mit hohem Standard

Die Arbeitskleidung mit Warnschutz wird zweifelsohne einer ultimativen Belastungsprobe ausgesetzt, wenn sie zum Klettern verwendet wird. Sie muss nicht nur extrem flexibel sein, damit man sich ungehindert bewegen kann, sondern muss auch die Körpertemperatur regulieren können. Jens erklärt: „Du kannst Dir bestimmt vorstellen, wie warm einem wird, wenn man 100 Meter in die Höhe klettert. Sobald man aber dort oben ist, ist der Wind kalt. Wenn man sich dort oben eine Stunde lang aufhalten muss, muss die Feuchtigkeit abgeleitet werden, ohne dass Wind und Regen an den Körper gelangen.“ Darüber hinaus muss die Anordnung der Taschen wirklich durchdacht sein: „Man muss leicht an seine Werkzeuge kommen können, obwohl man durch ein Seil abgesichert ist. Da man seine Hände hauptsächlich dafür braucht, sich festzuhalten, muss es einfach sein, etwas aus den Taschen zu ziehen oder etwas in die Taschen zu stecken.“

„Du kannst Dir bestimmt vorstellen, wie warm einem wird, wenn man 100 Meter in die Höhe klettert. Sobald man aber dort oben ist, ist der Wind kalt. Wenn man sich dort oben eine Stunde lang aufhalten muss, muss die Feuchtigkeit abgeleitet werden, ohne dass Wind und Regen an den Körper gelangen.“

Kansas hat einen Blick für Details

Für Ronnie sind die Details von großer Bedeutung: „Ich habe sehr viel über die große Kapuze an der Outdoorjacke nachgedacht. Sie passt über den Helm und war im Winter sehr nützlich. Und ich freue mich über den Windfang an der Hose, da er meine Stiefel umschließt und den Wind komplett abhält. Dass die Hose den Bauchnabel bedeckt, ist super. So gelangen Regen und Wind nicht an den Rücken.“

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